Greifhilfe

Mit einer Greifhilfe verbinden die meisten Menschen eine nützliche Zange, die vor allem für das Auflesen von Müll gedacht ist. Kaum einer sieht in dem Gegenstand eine Alltagshilfe, die vor allem Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen im täglichen Leben unterstützen kann. Heruntergefallene oder hochabgestellte Gegenstände können mit einer Greifhilfe leicht erreicht werden, ohne dass ein schmerzhaftes Bücken oder das im Alter gefährliche Klettern auf eine Leiter vonnöten ist. » Weiterlesen

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Greifhilfen vom Sanitätshaus Burg

Um Ihnen den Alltag zu erleichtern, bieten wir vom Sanitätshaus Burg Greifhilfen in den Längen 50 cm bis 80 cm in unterschiedlichen Ausführungen an. Mit den praktischen Alltagshilfen von Bort greifen Sie zielsicher den gewünschten Gegenstand. Durch die gummierten Grifflippen wird ein dosiertes und sicheres Greifen ermöglicht, während eine spezielle Arretierung dafür sorgt, dass ergriffene Gegenstände selbst nach dem Loslassen des Griffhebels nicht fallen gelassen werden.

Die Greifzangen von Bort bieten zusätzlich die Möglichkeit, den Hebelweg individuell einzustellen. Wählen Sie einen kurzen Hebelweg für einen normalen Kraftaufwand bei gesunden Händen und einen langen Hebelweg bei einer Einschränkung der Greiffähigkeit Ihrer Hände.

Die Greifarme von Russka zeichnen sich vor allem durch ihre Greiflippen aus, die durch kleine "Zähne" das gezielte Ergreifen selbst kleinster Gegenstände ermöglichen. Durch den großen,ergonomisch geformten Pistolenabzug benötigen Sie weniger Kraft bei der Handhabung der Greifhilfe.Dank der gummierten Rückseite bietetsie gleichzeitig einen sicheren Halt. Mithilfe des um 90° rotierbaren Zangenkopfes ergreifen Sie selbst in Ecken versteckte Gegenstände leicht, ohne Ihre Hand durch eine Drehbewegung zusätzlich zu belasten.

Wo und wie werden Greifhilfen verwendet?

Die Greifzange als Alltagshilfe ist vielfältig einsetzbar und erleichtert Menschen mit motorischen Einschränkungen und Senioren die täglich anfallenden Aufgaben wesentlich, ohne dabei zu sehr auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

Im Haushalt dienen Greifhilfen vorwiegend zum Aufheben heruntergefallener oder entfernt liegender Gegenstände sowie dem Erreichen hoch gelegener Stellen. Im Alter oder im Falle einer Erkrankung sind häufig die einfachsten Aufgaben unüberwindbare Hindernisse. Ist Ihre Fernbedienung beispielsweise unter den Tisch gefallen, kann das normale Aufheben gerade bei starken Rückenschmerzen oder anderen körperlichen Leiden schnell zur Tortur werden. Mit einer Greifhilfe müssen Sie sich in diesem Fall weder bücken noch strecken, sodass Sie schmerzfrei an die Fernbedienung gelangen.

Extra lange Ausführungen mit einer Länge von 80 cm eignen sich besonders gut für Rollstuhlfahrer, die aufgrund ihrer sitzenden Position höher gelegene Gegenstände nicht erreichen. Mithilfe der Greifzange stehen die Keksdose oder der Filterkaffee zum Nachmittag nicht mehr außer Reichweite.

Für bettlägerige Personen ermöglicht der Greifarm ebenfalls das Heranholen entfernter Gegenstände. Ist beispielsweise Ihr Pflegetisch zur Seite gerollt oder zu weit entfernt, um ihn mit bloßen Händen wieder heranzuziehen, dient Ihnen die Greifhilfe als verlängerter Arm. Ebenso verhält es sich bei heruntergefallenen Sitz- und Liegehilfen, die Sie ohne die Hilfe anderer nicht wieder erreichen. Greifhilfen sind somit eine praktische Alltagshilfe für vielfältige Situationen und Gegebenheiten, die ohne einen verlängerten Arm nur schwer zu bewerkstelligen wären.

Der Greifarm als Anziehhilfe

Doch der Greifarm kann noch viel mehr! Wenn Sie sich nur eingeschränkt bewegen können und das Bücken eine wahre Qual darstellt, bieten Greifhilfen die Möglichkeit, sich etwas entspannter im Sitzen anzuziehen. Eine Hose wird beispielsweise mithilfe einer Greifzange wie folgt über die Beine gezogen:

  • Schritt 1: Nehmen Sie eine sitzende Position auf der Kante eines Bettes ein ? mit Ihrer bereitgelegten Hose.
  • Schritt 2: Legen Sie sich Ihre Hose auf den Schoss und fassen Sie mit der Greifhilfe den Bund über dem linken Bein.
  • Schritt 3: Führen Sie die Zange zu Ihrem linken Fuß und schlüpfen Sie mit diesem in das Hosenbein. Dabei sollten Sie die Hose so weit hochziehen, dass Ihr Fuß herausschaut.
  • Schritt 4: Wiederholen Sie den vorhergehenden Vorgang mit Ihrem rechten Fuß.
  • Schritt 5: Halten Sie den Bund der Hose fest und ziehen Sie sich die Hose während des Aufstehens über das Gesäß.

Mit dieser Variante ziehen Sie Ihre Hose ohne Bücken sowie sicher und schmerzfrei an. Sollten Sie Fragen zu unseren Produkten haben oder Tipps zur Handhabung benötigen, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Unser kompetentes Team vom Sanitätshaus Burg steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.