Inhaltsverzeichnis:
- Warum die Wahl der richtigen Rollator-Art so wichtig ist
- Diese Rollatoren-Arten gibt es
- Standardrollator: der Klassiker für den Alltag
- Leichtgewichtrollator: Komfort für unterwegs
- Indoor-Rollator: Bewegungsfreiheit im Haus
- Outdoor-Rollator: sicher auf unebenem Gelände
- Rollator mit Sitz: wenn Pausen wichtig sind
- Rollator mit Unterarmauflagen: Unterstützung bei mehr Pflegebedarf
- Dreirad- bzw. Delta-Rollatoren: wendig und leicht für unterwegs
- Elektrischer Rollator: moderne Gehhilfe mit Antrieb
- Rollator-Checkliste: Darauf sollten Sie beim Kauf achten
- Den passenden Rollator finden mit Sanitätshaus Burg
- FAQs
Rollatoren gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Sie ermöglichen Bewegungsfreiheit und Eigenständigkeit trotz eines Handicaps. Um das perfekt passende Modell zu finden, lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Rollatoren-Arten. Wir vom Sanitätshaus Burg beraten Sie gerne zu den Unterschieden der verschiedenen Modelle und stellen Ihnen eine Checkliste für den Kauf eines Rollators zur Verfügung.
Sie benötige Hilfe und Unterstützung oder haben noch Fragen?
Wir freuen uns auf Ihren Kontakt und beraten Sie gerne.
Warum die Wahl der richtigen Rollator-Art so wichtig ist
Zu schwer, zu sperrig, zu unpraktisch: Rollatoren können ihre Aufgabe nur dann richtig erledigen, wenn sie genau zu den Bedürfnissen der Nutzerin bzw. des Nutzers passen. Denn jeder Mensch hat andere körperliche Voraussetzungen.
Diese Rollatoren-Arten gibt es
Ob als Rehahilfsmittel oder für den langfristigen Gebrauch: Der richtige Rollator unterstützt dabei, möglichst eigenständig zu bleiben und selbstbestimmt am Alltag teilzunehmen.
Zum Glück gibt es heute viele verschiedene Rollatoren-Arten, die für alle möglichen Zwecke genutzt werden können.
Standardrollator: der Klassiker für den Alltag
Der Standardrollator wird oft als Einsteigermodell bezeichnet. Er bietet alles, was ein guter Rollator braucht, kommt jedoch meist ohne Zubehör oder nützliche Zusatzfunktionen aus. Standardmodelle aus Aluminium oder Stahlrohr wiegen in der Regel etwa zehn Kilogramm und dienen als solide Gehhilfe für den Alltag. Sie eignen sich vor allem für Menschen mit weniger schweren körperlichen Einschränkungen und für die kurzfristige Nutzung.
Vorteile: widerstandsfähig, robust und günstig in der Anschaffung
Nachteile: relativ schwer, nicht faltbar und weniger gut geeignet für kleine Wohnungen
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Leichtgewichtrollator: Komfort für unterwegs
Im Unterschied zum Standardmodell trumpft der Leichtgewichtrollator durch sein geringes Eigengewicht von nur fünf bis sieben Kilo auf. Dadurch ist es einfacher, die Gehhilfe zu schieben und hochzuheben. Modelle aus Aluminium oder Carbon sind besonders leicht und bieten gleichzeitig genügend Stabilität. Die meisten Leichtgewichtrollatoren sind außerdem zusammenklappbar, was vor allem für den Transport im Auto praktisch ist.
Vorteile: Einfach zu schieben, ideal für unterwegs und einfach zusammenklappbar
Nachteile: Für unebenes Gelände eher nicht geeignet
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Indoor-Rollator: Bewegungsfreiheit im Haus
Indoor-Rollatoren sind speziell auf die Bedürfnisse in kleinen Wohnungen ausgelegt. Sie sind schmal gebaut und besonders wendig, sodass sie problemlos durch Türen geschoben werden können. Indoor-Modelle sind außerdem sehr leise, sodass keine Nachbarn gestört werden. Oft verfügen diese Rollatoren über ein kleines Tablett, auf dem sich Geschirr oder andere Gegenstände einfach transportieren lassen.
Vorteile: Besonders schmal und leicht
Nachteile: Nicht für draußen geeignet und meist ohne Sitzfläche
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Outdoor-Rollator: sicher auf unebenem Gelände
Für Personen, die sich viel im Freien aufhalten, ist ein spezieller Outdoor-Rollator empfehlenswert. Im Vergleich zu den bisher genannten Modellen besitzen diese dickere, stoßdämpfende Räder und sind besonders stabil. Sie bieten viel Halt, selbst auf unebenem Gelände und auf längeren Strecken.
Vorteile: Stabiler Rahmen, hoher Fahrkomfort und spezielle Outdoor-Räder
Nachteile: Sperriger, schwerer und nicht ideal für enge Innenräume
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Rollator mit Sitz: wenn Pausen wichtig sind
Gerade ältere Menschen mit Einschränkungen benötigen beim Gehen häufig eine Pause. Rollator-Arten mit Sitz bieten hierfür eine praktische Lösung. Während viele Modelle direkt mit einem Sitz ausgestattet sind, können für andere Modelle Sitzauflagen als Zubehör dazugekauft werden.
Vorteile: Integrierte Sitzfläche, praktisch beim Einkaufen und häufig mit Rückenlehne
Nachteile: Etwas schwerer und Sturzgefahr bei nicht gezogener Bremse
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Rollator mit Unterarmauflagen: Unterstützung bei mehr Pflegebedarf
Für Menschen mit Arthritis oder Rheuma sind Gehhilfen mit Unterarmauflagen, passenden Griffen und Bremshebeln ideal. Diese werden auch Arthritis-Rollatoren genannt. Sie ermöglichen eine aufrechtere Haltung und entlasten die Hände und Handgelenke. Besonders bei eingeschränkter Arm- oder Handkraft bieten sie mehr Stabilität und Komfort beim Gehen.
Vorteile: Ideal bei orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen
Nachteile: Eingewöhnung nötig, eingeschränkte Bewegungsfreiheit und meist teurer
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Dreirad- bzw. Delta-Rollatoren: wendig und leicht für unterwegs
Delta-Gehräder haben statt vier nur drei Räder und sind besonders schmal und leicht gebaut. Aufgrund ihrer kompakten Form sind sie ideal für enge Wohnungen oder Reisen. Die vordere, zentrale Lenkrolle macht sie sehr wendig, was vor allem für geübte Nutzer von Vorteil ist.
Vorteile: Sehr leicht, platzsparend und ideal für unterwegs oder enge Räume
Nachteile: Weniger stabil, kein Sitz vorhanden und eher für geübte Nutzer geeignet
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Elektrischer Rollator: moderne Gehhilfe mit Antrieb
Ein Elektrorollator ist eine motorisierte Gehhilfe, die vor allem bei körperlicher Schwäche oder auf längeren Strecken für zusätzliche Unterstützung sorgt. Die Schiebehilfe erleichtert das Vorankommen, insbesondere an Steigungen oder beim Bremsen bergab. Elektrorollatoren sind besonders für Menschen mit stark eingeschränkter Muskelkraft geeignet, die dennoch möglichst mobil bleiben möchten.
Vorteile: Erleichtert das Gehen bei geringer Kraft, zusätzliche Sicherheitsfunktionen möglich
Nachteile: Hoher Preis, regelmäßiges Laden nötig und Technikaffinität erforderlich
Rollator-Checkliste: Darauf sollten Sie beim Kauf achten
Die Auswahl an Rollatoren ist groß und gerade Angehörige fragen sich oft: Worauf muss ich eigentlich achten, damit der Rollator wirklich passt?
Die folgende Checkliste hilft Ihnen, die wichtigsten Punkte im Blick zu behalten. Sie unterstützt Sie bei der Vorbereitung auf eine Beratung oder beim Vergleich verschiedener Modelle. Denn ein gut gewählter Rollator schenkt nicht nur Sicherheit, sondern auch mehr Lebensqualität im Alltag. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Beratung wünschen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.
| Kriterium | Worauf Sie achten sollten |
| Körpergröße & Gewicht | Passt die Griffhöhe zur Körpergröße? Ist das Modell für das Gewicht der Person zugelassen? |
| Einsatzbereich | Wird der Rollator drinnen, draußen oder für beides genutzt? |
| Gewicht des Rollators | Ist der Rollator leicht genug zum Schieben und ggf. Tragen? |
| Klappbarkeit | Lässt sich der Rollator einfach zusammenklappen und verstauen? |
| Sitzfläche & Rückenstütze | Ist eine Sitzmöglichkeit nötig? Gibt es eine stabile Rückenlehne für Pausen? |
| Bremsen & Sicherheit | Funktionieren die Bremsen gut? Gibt es Reflektoren für Sichtbarkeit? |
| Bereifung & Räder | Sind die Räder geländetauglich oder eher für glatte Böden geeignet? |
| Zubehör | Wird ein Korb, Stockhalter oder Tablett benötigt? |
| Höhenverstellbarkeit | Können die Griffe individuell eingestellt werden? |
| Kosten & Kassenleistung | Welche Modelle übernimmt die Krankenkasse? Was muss privat gezahlt werden? |
Den passenden Rollator finden mit Sanitätshaus Burg
Angesichts der Vielzahl verschiedener Rollator-Arten und deren Unterschiede kann es schwerfallen, im Alleingang die richtige Entscheidung zu treffen. Im Sanitätshaus Burg stehen Ihnen erfahrene Fachberater zur Seite, die individuell auf Ihre Bedürfnisse oder die Ihrer Angehörigen eingehen. Vor Ort können Sie verschiedene Modelle ausprobieren, Zubehör für Rollatoren kaufen, Fragen stellen und sich umfassend zur Ausstattung und Kostenübernahme beraten lassen. So stellen Sie sicher, dass der Rollator nicht nur passt, sondern Ihren Alltag auch wirklich erleichtert.
Sie benötige Hilfe und Unterstützung oder haben noch Fragen?
Wir freuen uns auf Ihren Kontakt und beraten Sie gerne.
Häufige Fragen rund um Rollatoren-Arten
Gibt es Rollatoren, die für drinnen und draußen geeignet sind?
Ja, sogenannte Allround-Rollatoren können sowohl im Haus als auch draußen eingesetzt werden. Sie sind leicht und wendig, haben aber gleichzeitig stabile, geländetaugliche Räder. Wichtig ist, dass sie gut durch Türen passen und dennoch auf unebenem Boden genügend Sicherheit bieten.
Was kostet ein guter Rollator?
Die Preisspanne ist groß: Einfache Modelle sind ab ca. 60 Euro erhältlich, während hochwertige Leichtgewicht- oder Spezialrollatoren zwischen 200 und 500 Euro kosten können. Entscheidend sind Qualität, Ausstattung und Einsatzbereich – nicht immer ist das teuerste Modell auch das passende.
Wird der Rollator von der Krankenkasse übernommen?
Bei medizinischer Notwendigkeit kann der Hausarzt ein Rezept für einen Standardrollator ausstellen. Die Krankenkasse übernimmt dann die Kosten (abzüglich einer geringen Zuzahlung). Für Sondermodelle oder bestimmte Ausstattungen können jedoch zusätzliche Kosten anfallen.
Für welche Pflegestufe eignen sich Rollatoren?
Grundsätzlich kann ein Rollator unabhängig von der Pflegestufe eingesetzt werden, wenn eine Einschränkung der Mobilität vorliegt. Bereits ab Pflegegrad 1 können sie eine sinnvolle Unterstützung im Alltag sein. Entscheidend ist nicht die Pflegestufe, sondern der tatsächliche Hilfebedarf beim Gehen, beispielsweise zur Sturzprophylaxe, zur Entlastung oder zur Förderung der Selbstständigkeit.