Inhaltsverzeichnis:
- Was ist eine Kompressionstherapie und wie wirkt sie?
- Was bedeutet Kompressionstherapie?
- Wie wirkt der Druck auf Venen und Gewebe?
- Welche Rolle spielt Bewegung bei einer Kompressionstherapie?
- Wann wird eine Kompressionstherapie eingesetzt?
- Welche Kompressionsversorgungen gibt es?
- Wie wird die passende Kompressionsversorgung ausgewählt?
- Was bedeuten Kompressionsklassen?
- Warum sind Passform und fachgerechte Anpassung wichtig?
- Wie wird die Kompressionstherapie im Alltag angewendet?
- Wann ist bei einer Kompressionstherapie Vorsicht geboten?
- Worauf es bei der Kompressionstherapie ankommt
- Häufige Fragen zur Kompressionstherapie
Geschwollene Beine, ein unangenehmes Spannungsgefühl oder eine neue Verordnung für Kompressionsstrümpfe werfen oft viele Fragen auf: Warum ist der Druck notwendig? Wie wirkt die Behandlung? Und worauf kommt es beim Tragen im Alltag an?
In diesem Ratgeber wird die Kompressionstherapie erklärt: von ihrer Wirkung auf Venen und Gewebe über die Auswahl der passenden Versorgung bis zur richtigen Anwendung und Pflege im Alltag.
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Was ist eine Kompressionstherapie und wie wirkt sie?
Enge Strümpfe oder feste Verbände – daran denken viele Menschen zuerst, wenn sie von einer Kompressionstherapie hören. Um die Kompressionstherapie zu erklären, reicht der Blick auf die Hilfsmittel jedoch nicht aus. Entscheidend ist, wie der gezielt erzeugte Druck auf Venen, Gewebe und Muskulatur wirkt und welche Rolle Bewegung dabei spielt.
Was bedeutet Kompressionstherapie?
Bei einer Kompressionstherapie wird kontrollierter Druck auf einen bestimmten Bereich des Körpers ausgeübt. Meist betrifft die Behandlung die Beine, da sich dort aufgrund der Schwerkraft leichter Blut und Gewebeflüssigkeit ansammeln können. Je nach Erkrankung kann auch eine Versorgung der Arme erforderlich sein.
Der Druck wird beispielsweise durch medizinische Kompressionsstrümpfe, Kompressionsverbände oder anpassbare Systeme erzeugt. Diese Hilfsmittel liegen eng am Körper an und üben einen festgelegten Druck auf das darunterliegende Gewebe aus.
Wie wirkt der Druck auf Venen und Gewebe?
Das venöse Blut aus den Beinen muss gegen die Schwerkraft zum Herzen zurücktransportiert werden. Besonders im Stehen und Sitzen ist dieser Weg anspruchsvoll, da das Blut aus den tiefer liegenden Beinen nach oben gelangen muss. Die Venenklappen sorgen dabei dafür, dass es in Richtung Herz weiterfließt und nicht wieder zu den Füßen zurücksackt.
Sind die Venen erweitert oder schließen die Klappen nicht mehr ausreichend, kann sich Blut in den Beinen stauen. Der Druck in den Gefäßen steigt und Flüssigkeit kann leichter in das umliegende Gewebe gelangen. Mögliche Folgen sind Schwellungen, Spannungsgefühle und schwere Beine.
Die Kompression übt von außen Druck auf die Venen aus und verkleinert ihren Durchmesser. Dadurch kann die Funktion der Venenklappen unterstützt werden. Das Blut wird leichter in Richtung Herz weitergeleitet, während ein Zurückfließen erschwert wird.
Der Druck wirkt zugleich auf das umliegende Gewebe. Er kann dazu beitragen, weitere Flüssigkeitsansammlungen zu begrenzen und den Abtransport bereits eingelagerter Flüssigkeit zu fördern. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt von der Ursache der Beschwerden und der gewählten Versorgung ab.
Welche Rolle spielt Bewegung bei einer Kompressionstherapie?
Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil vieler Kompressionstherapien, weil der äußere Druck besonders im Zusammenspiel mit der Muskulatur wirkt. Beim Gehen oder Bewegen der Füße spannen sich die Muskeln im Unterschenkel an. Dabei drücken sie auf die zwischen ihnen verlaufenden Venen und befördern das Blut nach oben. Dieser Mechanismus wird als Wadenmuskelpumpe bezeichnet.
Das Kompressionsmaterial erzeugt von außen einen festen Gegendruck, gegen den die Muskulatur arbeitet. Dadurch kann die Muskelbewegung ihre Wirkung auf die Venen besser entfalten und den Bluttransport unterstützen.
Welche Aktivitäten während einer Kompressionstherapie geeignet sind, richtet sich nach dem individuellen Gesundheitszustand. Häufig lassen sich regelmäßiges Gehen und einfache Bewegungen gut in den Alltag integrieren. Bei akuten Beschwerden oder bestehenden Begleiterkrankungen sollten Art und Umfang der Bewegung jedoch medizinisch abgestimmt werden.
Wann wird eine Kompressionstherapie eingesetzt?
Eine Kompressionstherapie kommt bei unterschiedlichen Erkrankungen und Beschwerden zum Einsatz. Typische Anwendungsbereiche sind:
- venöse Erkrankungen wie Krampfadern oder chronische Venenschwäche,
- venöse und lymphatische Ödeme,
- die Nachsorge nach einer Thrombose,
- bestimmte venös bedingte chronische Wunden, etwa ein Ulcus cruris venosum,
- Schwellungen nach bestimmten Operationen oder Verletzungen, sofern eine Kompressionsversorgung medizinisch vorgesehen ist.
Je nach Ausgangssituation kann das Ziel darin bestehen, Schwellungen zu kontrollieren, den Rückfluss des Blutes zu unterstützen oder ein bereits erreichtes Behandlungsergebnis zu stabilisieren. Nach Operationen oder Verletzungen wird die Kompression häufig nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt.
Da Beschwerden unterschiedliche Ursachen haben können, sollte vor Beginn medizinisch geklärt werden, ob eine Kompression infrage kommt.
Wie wird die passende Kompressionsversorgung ausgewählt?
Nachdem die geeignete Form der Kompression festgelegt wurde, müssen weitere Merkmale auf den individuellen Bedarf abgestimmt werden. Dazu gehören vor allem die Druckstärke, die Länge und die Passform der Versorgung. Diese Faktoren bestimmen, wie stark und an welcher Stelle der Druck während einer Kompressionstherapie auf den Körper wirkt.
Welche Kompressionsversorgungen gibt es?
Für die Kompression stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. Sie unterscheiden sich darin, wie der Druck erzeugt wird, wie flexibel sich die Versorgung an den Behandlungsverlauf anpassen lässt und ob sie Teil einer medizinischen Kompressionstherapie oder für die allgemeine Unterstützung vorgesehen ist.
Medizinische Kompressionsstrümpfe
Medizinische Kompressionsstrümpfe werden häufig für eine längerfristige Versorgung der Beine eingesetzt. Sie üben einen definierten Druck aus und sind in unterschiedlichen Längen und Ausführungen erhältlich.
Ihre Druckstärke und Form werden entsprechend dem medizinischen Bedarf ausgewählt. Dadurch unterscheiden sie sich von frei erhältlichen Strümpfen, die nicht für eine gezielte Kompressionstherapie vorgesehen sind.
Kompressionsverbände und weitere Systeme
Kompressionsverbände kommen vor allem dann infrage, wenn sich eine Schwellung und damit der Umfang des betroffenen Körperbereichs während der Behandlung noch verändert. Der Druck lässt sich beim Anlegen an die jeweilige Situation anpassen. Damit er sich gleichmäßig verteilt und keine problematischen Druckstellen entstehen, muss der Verband fachgerecht angelegt werden.
Daneben gibt es anpassbare Kompressionssysteme, deren Druck über mehrere Verschlüsse eingestellt werden kann. Bei apparativen Verfahren erzeugen luftgefüllte Manschetten in festgelegten Abständen wechselnden Druck.
Reise- und Stützstrümpfe
Reise- und Stützstrümpfe sind nicht mit medizinischen Kompressionsstrümpfen gleichzusetzen. Sie üben in der Regel einen geringeren Druck aus und sind nicht in medizinische Kompressionsklassen eingeteilt.
Sie können die Beine beispielsweise bei längerem Sitzen oder Stehen unterstützen und werden häufig auf Reisen oder im Alltag getragen. Eine medizinisch notwendige Kompressionsversorgung ersetzen sie jedoch nicht.
Warum sind Passform und fachgerechte Anpassung wichtig?
Neben der Druckstärke müssen auch Länge und Form der Versorgung zur betroffenen Körperregion passen. Je nach Bedarf kommen beispielsweise Kniestrümpfe, Schenkelstrümpfe oder Strumpfhosen infrage. Auch eine offene oder geschlossene Fußspitze kann vorgesehen sein.
Damit sich der Druck bei der Kompressionstherapie gleichmäßig verteilt, vermisst geschultes Fachpersonal im Sanitätshaus den betroffenen Körperbereich an festgelegten Stellen. Auf Grundlage dieser Maße wird eine geeignete Konfektionsgröße ausgewählt oder bei Bedarf eine Maßanfertigung veranlasst.
Bei der anschließenden Anprobe prüft das Fachpersonal, ob der medizinische Kompressionsstrumpf eng und gleichmäßig anliegt, ohne ausgeprägte Einschnürungen zu verursachen. Ein zu weiter Strumpf kann verrutschen oder Falten bilden. Eine ungeeignete Größe oder Form kann dagegen zu Druckstellen und lokalen Belastungen führen.
Eine erneute Kontrolle im Sanitätshaus ist sinnvoll, wenn der Strumpf dauerhaft rutscht, sich Falten nicht vermeiden lassen, Beschwerden auftreten oder sich der Körperumfang deutlich verändert. Auch eine nachlassende Elastizität kann darauf hinweisen, dass die Versorgung überprüft werden sollte.
Was bedeuten Kompressionsklassen?
Wird die Kompressionstherapie erklärt, fällt häufig auch der Begriff Kompressionsklasse. Er bezeichnet die Druckstärke, die ein Kompressionsstrumpf im Bereich des Knöchels ausübt. Medizinische Kompressionsstrümpfe werden dafür verschiedenen Klassen zugeordnet.
Eine höhere Klasse erzeugt einen stärkeren Druck, ist deshalb aber nicht automatisch besser geeignet. Welche Druckstärke benötigt wird, richtet sich nach dem medizinischen Befund und dem Behandlungsziel. Eine zu schwache Versorgung kann die vorgesehene Wirkung verfehlen, während ein zu hoher Druck die betroffene Körperregion unnötig belasten kann.
Die Kompressionsklasse sollte daher nicht eigenständig ausgewählt oder verändert werden. Eine Übersicht der verfügbaren Kompressionsstrümpfe nach Kompressionsklassen kann der Orientierung dienen, ersetzt jedoch keine fachliche Festlegung.
Wie wird die Kompressionstherapie im Alltag angewendet?
Ob eine Kompressionsversorgung im Alltag gut funktioniert, hängt vom korrekten Anziehen, der vorgesehenen Tragedauer und der richtigen Pflege ab. Falten, ein umgeschlagener Abschluss oder ungeeignete Reinigungsmittel können den Sitz beeinträchtigen, Beschwerden verursachen oder das Material beschädigen.
Kompressionsstrümpfe richtig anziehen
Medizinische Kompressionsstrümpfe werden häufig morgens angezogen, wenn die Beine noch möglichst wenig geschwollen sind. Entscheidend sind jedoch immer die persönlichen Anwendungshinweise.
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Bereiten Sie den Strumpf vor.
Greifen Sie in den Strumpf, fassen Sie die Ferse und drehen Sie das Material bis dorthin auf links. -
Setzen Sie den Fuß ein.
Führen Sie den Fuß in den vorbereiteten Fußbereich. Achten Sie darauf, dass die Ferse richtig sitzt und das Material nicht verdreht ist. -
Verteilen Sie den Strumpf gleichmäßig.
Streichen Sie das Gestrick abschnittsweise über das Bein nach oben. Ziehen Sie den Strumpf nicht ausschließlich am oberen Rand hoch, da sich das Material sonst ungleichmäßig verteilen kann. -
Kontrollieren Sie den Sitz.
Der Strumpf sollte glatt anliegen und keine Falten bilden. Schlagen Sie den oberen Abschluss nicht um, da dadurch Einschnürungen entstehen können.
Trockene Haut erleichtert das Anziehen. Spezielle Handschuhe verbessern den Griff und schützen das Gestrick vor Fingernägeln oder Schmuck. Bei eingeschränkter Kraft oder Beweglichkeit können Anziehhilfen die Handhabung erleichtern.
Wie lange werden Kompressionsstrümpfe getragen?
Die tägliche Tragedauer richtet sich bei einer Kompressionstherapie nach der ärztlichen Verordnung und der individuellen Versorgungssituation. Häufig werden medizinische Kompressionsstrümpfe tagsüber getragen und vor dem Schlafengehen ausgezogen. In bestimmten Behandlungsphasen können abweichende Vorgaben gelten.
Ein spürbarer Druck ist bei der Anwendung normal. Anhaltende Schmerzen, starke Einschnürungen oder Taubheitsgefühle sollten jedoch nicht hingenommen werden. In solchen Fällen ist zu prüfen, ob der Strumpf korrekt angezogen wurde und richtig sitzt.
Reinigung und Pflege
Regelmäßiges Waschen entfernt Schweiß, Hautschuppen und Rückstände aus dem Gestrick. Zugleich kann es dazu beitragen, die Elastizität und die vorgesehene Druckwirkung des Materials zu erhalten. Maßgeblich sind dabei die Pflegehinweise des Herstellers.
Für die Reinigung eignet sich spezielles Zubehör, etwa ein auf Kompressionsstrümpfe abgestimmtes Waschmittel. Weichspüler und aggressive Reinigungsmittel können die Fasern beeinträchtigen. Auch Auswringen und direktes Trocknen auf der Heizung sollten vermieden werden.
Da die Haut unter einer eng anliegenden Versorgung trocken oder empfindlich werden kann, ist eine abgestimmte Hautpflege sinnvoll. Pflegeprodukte sollten vollständig eingezogen sein, bevor der Strumpf angezogen wird. Passende Produkte für die Gesundheit können die Hautpflege im Alltag ergänzen.
Wann ist bei einer Kompressionstherapie Vorsicht geboten?
Bei bestimmten Vorerkrankungen darf eine Kompressionstherapie nicht oder nur nach sorgfältiger ärztlicher Prüfung durchgeführt werden. Vor Beginn sollte deshalb geklärt werden, ob Gegenanzeigen oder besondere Risiken bestehen.
Das gilt insbesondere bei einer fortgeschrittenen arteriellen Durchblutungsstörung, da zusätzlicher Druck die Blutversorgung des Gewebes beeinträchtigen kann. Auch bei einer dekompensierten Herzinsuffizienz und bestimmten schweren akuten Venenerkrankungen ist eine Kompression möglicherweise nicht zulässig.
Besondere Vorsicht ist außerdem bei ausgeprägten Empfindungsstörungen, fortgeschrittenen Nervenschäden, akuten bakteriellen Hautinfektionen, stark nässenden Hautveränderungen oder einer Unverträglichkeit gegenüber dem Material erforderlich. Bei vermindertem Empfinden werden Druckstellen und Schmerzen möglicherweise nicht rechtzeitig wahrgenommen.
Besondere Vorsicht ist außerdem bei ausgeprägten Empfindungsstörungen, fortgeschrittenen Nervenschäden, akuten bakteriellen Hautinfektionen, stark nässenden Hautveränderungen oder einer Unverträglichkeit gegenüber dem Material erforderlich. Bei vermindertem Empfinden werden Druckstellen und Schmerzen möglicherweise nicht rechtzeitig wahrgenommen.
Während der Kompressionstherapie sollten folgende Beschwerden ernst genommen werden:
- starke oder zunehmende Schmerzen,
- Taubheitsgefühle oder neu auftretendes Kribbeln,
- auffällig kalte, blasse oder verfärbte Zehen beziehungsweise Finger,
- deutliche Einschnürungen, Druckstellen oder Hautverletzungen,
- eine plötzlich auftretende oder deutlich zunehmende Schwellung.
Treten solche Veränderungen auf, sollte die Kompressionsversorgung nicht unverändert weitergetragen, sondern zeitnah fachlich oder ärztlich überprüft werden.
Worauf es bei der Kompressionstherapie ankommt
Kompressionstherapie erklärt – das bedeutet im Kern: Gezielter Druck soll den Rückfluss des Blutes unterstützen und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe entgegenwirken. Welche Versorgung dafür infrage kommt, richtet sich nach dem medizinischen Befund, der benötigten Druckstärke und der individuellen Passform.
Im Alltag sind das korrekte Anziehen, die vorgesehene Tragedauer und eine materialgerechte Pflege entscheidend. Treten Beschwerden auf, entstehen Druckstellen oder verändert sich der Sitz, sollte die Versorgung fachlich überprüft werden.
Bei Fragen zur Auswahl, Anpassung oder Handhabung bietet Ihnen das Sanitätshaus Burg persönliche und fachkundige Unterstützung.
Sie benötige Hilfe und Unterstützung oder haben noch Fragen?
Wir freuen uns auf Ihren Kontakt und beraten Sie gerne.
Häufige Fragen zur Kompressionstherapie
Werden Kompressionsstrümpfe auch nachts getragen?
In vielen Fällen werden medizinische Kompressionsstrümpfe vor dem Schlafengehen ausgezogen. In bestimmten Behandlungssituationen können jedoch andere Vorgaben gelten. Maßgeblich ist daher die ärztliche Empfehlung.
Was hilft, wenn das Anziehen der Kompressionsstrümpfe schwerfällt?
Anziehhilfen und spezielle Handschuhe können den Kraftaufwand verringern und die Handhabung erleichtern. Eine fachliche Einweisung hilft zusätzlich dabei, die richtige Technik sicher anzuwenden.
Kann ich medizinische Kompressionsstrümpfe selbst auswählen?
Nicht vollständig. Farbe und andere optische Merkmale können häufig nach persönlichen Vorlieben gewählt werden. Druckklasse, Länge und Ausführung müssen jedoch zum medizinischen Bedarf und zu den individuellen Körpermaßen passen.